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Entwicklung des Brutbestandes der Lachmöwe am Neuteich Diehsa in den letzten 19 Jahren
Entwicklung der Lachmöwen-Kolonie am Neuteich Diehsa 2007 bis 2025 – Grafik: H. Trapp
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Entwicklung der Lachmöwen-Kolonie am Neuteich Diehsa 2007 bis 2025 – Grafik: H. Trapp
Im Zeitraum von 2016 bis 2025 wurden in der Brutkolonie der Lachmöwe im Neuteich Diehsa insgesamt 230 Brutvögel (ad.) und 440 Jungvögel (Küken) mit Schwarzringen-Markierungen durch H. Trapp beringt.
Das Jahr 2025
Lachmöwen – Foto: J. Kasper am 23. März 2025
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Lachmöwen – Foto: J. Kasper am 23. März 2025
Am 4. Mai 2025 wurden in der Lachmöwen-Kolonie am Neuteich Diehsa die Anzahl der Brutpaare durch Nesterzählung ermittelt. Insgesamt konnten 607 Nester gezählt werden. Bei drei Durchgängen wurden 30 Brutvögel auf 3er-Gelegen gefangen, davon vier Kontrollen. Bei mehrstündigen Ansitzen im Beobachtungsversteck wurden 29 Ringträger abgelesen.
Am 13. Juni 2025 wurden in der Kolonie 58 Küken der Lachmöwe beringt. Die Anzahl der adulten und jungen Lachmöwen waren wiederum nicht zu zählen. Die Schätzungen liegen aber analog des letzten Jahres im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich.
Zusammenfassung des Brutbestandes am 4. Mai 2025
Nest ohne Eier
17
Nest mit 1 Ei
58
Nest mit 2 Eiern
137
Nest mit 3 Eiern
389
Nest mit 4 Eiern
6
Nest mit Küken
0
BP/RP
607
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Lachmöwe – Foto: J. Kasper, Satzfischanlage
Lachmöwe – Foto: J. Kasper, Satzfischanlage
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Lachmöwen – Foto: J. Kasper, TG Dürrbach
Lachmöwen – Foto: J. Kasper, TG Dürrbach
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Die Lachmöwenkolonie mit Beobachtungsversteck – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
Die Lachmöwenkolonie mit Beobachtungsversteck – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
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Fahrt zur Insel – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
Fahrt zur Insel – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
Lachmöwen-Brutplatz in winterlicher Ruhe – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
Lachmöwen-Brutplatz in winterlicher Ruhe – Foto: J. Kasper, Neuteich Diehsa
Das Jahr 2024
Lachmöwe – Foto: W. Klauke am 9. Mai 2024, Neuteich Diehsa
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Lachmöwe – Foto: W. Klauke am 9. Mai 2024, Neuteich Diehsa
Am 9. Mai 2024 fand am Neuteich Diehsa die Nesterzählung und Beringung von adulten Lachmöwen (Brutvögel) unter Leitung von H. Trapp statt, an denen auch einige Mitglieder unserer Regionalgruppe jährlich unterstützen. Insgesamt konnten 597 Nester gezählt werden. Im Anschluss wurden 29 adulte Lachmöwen beringt. Auch zwei Geelege der Schwarzkopfmöwe konnten gefunden werden.
Am 16. Juni 2024 wurden in dieser Kolonie 50 Kücken der Lachmöwe beringt. Die Anzahl der adulten und jungen Lachmöwen waren nicht zu zählen, dürften sich aber jeweils im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich bewegen. Die Flussseeschwalbe war mit mindestens zwei Paaren vertreten. Hier konnten drei junge Flussseeschwalben ebenfalls beringt werden. Von der Schwarzkopfmöwe gelang kein Nachweis.
Zusammenfassung des Brutbestandes am 9. Mai 2024
Nest ohne Eier
36
Nester mit 1 Ei
42
Nester mit 2 Eiern
118
Nester mit 3 Eiern
363
Nester mit 4 Eiern
1
Nester mit 5 Eiern
1
Nester mit Kücken
36
BP/RP
597
Das Jahr 2023
Am Neuteich Diehsa von H. Trapp beringte Lachmöwe – Foto: L. Salaverri am 21.02.2023, Spanien
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Am Neuteich Diehsa von H. Trapp beringte Lachmöwe – Foto: L. Salaverri am 21.02.2023, Spanien
Zusammenfassung des Brutbestandes am 13. Mai 2023
Nester ohne Eier
46
Nester mit 1 Ei
75
Nester mit 2 Eiern
149
Nester mit 3 Eiern
276
Nester mit 4 Eiern
23
Nester mit 5 Eiern
4
Nester mit 6 Eiern
1
Nester mit Küken
7
BP/RP
581 (586*)
* Da 5er- und 6er- Gelege mit Faktor 2 angesetzt werden, ergibt sich als summarischer Wert 586 Nester.
Die Kolonie war in 2023 von einem Vogelgrippe-Ausbruch betroffen. Im Kolonieumfeld waren 80 Lachmöwen-Kadaver zugänglich, die vollständig abgesammelt und am Folgetag vom zuständigen Veterinäramt übernommen wurden. Zusammen mit 10 Todesopfern am Damm zwischen Polder und Neuteich, die dort bereits in den Vortagen entdeckten wurden, lassen sich die Verluste aktuell auf min. 8 % des Lokalbestandes überschlagen. Eine Dunkelziffer toter Vögel ist anzunehmen, auch in Verbindung mit nicht einsehbaren Sterbeorten und aktivem Abtrag durch andere Tierarten. Kurzfristige Abwanderungen und Brutabbrüche von ansiedlungswilligen Möwen infolge des einsetzenden Infektionsgeschehens haben womöglich den deutlichen Rückgang des Bestandes mit verursacht. (H. Trapp)
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